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Im Ereignisprotokoll taucht der Fehler DCOM 10009 auf:

 

DCOM konnte mit dem Computer „computername“ unter Verwendung eines beliebigen, konfigurierten Protokolls keine Daten austauschen.

 

Protokollname: System
Quelle: DistributedCOM
Ereignis-ID: 10009

 

Eine mögliche Lösung wäre ein verwaister Zertifikatsserver.

 

Start -> Ausführen -> mmc

Datei -> Snap-In hinzufügen/entfernen -> Unternehmes-PKI -> hinzufügen -> OK

 

Rechte Maustaste auf Unternehmens-PKI -> AD-Container verwalten, den verwaisten Server bzw. Zertifikat in jeder Registerkarte suchen und diesen dann entfernen.

In der Standardeinstellung werden dem Informationsspeicher des Exchange-Servers 2007/2010 unbegrenzt Speicher zur Verfügung gestellt, wer dies reduzieren möchte muss wie folgt vorgehen:

 

  • ADSI-Edit starten
  • Verbinden Namenskontext Konfiguration
  • Durch den folgenden Pfad klicken:
    Configuration -> Services -> Microsoft Exchange -> Organisation -> Administrative Groups -> Exchange Administrative Group -> Servers -> Servername -> Eigenschaften des InformationStore
  • msExchESEParamCacheSizeMin und msExchESEParamCacheSizeMax anpassen (es müssen beide Werte angepasst werden!)
    Der Wert in diesen Eigenschaften muss in Blöcken (Beachten das für Exchange 2007 8k-Blöcke angegeben werden, bei Exchange 2012 32k-Blöcken!!) angegeben werden, diese lassen sich wie folgt berechnen:
    Exchange 2007:
    x GB * 1024 = y * 1024 = z / 8 = Blockgröße
    Exchange 2010:
    x GB * 1024 = y * 1024 = z / 32 = Blockgröße
    Beispielrechnung um max. 4GB Arbeitsspeicher zuzuweisen:
    4 GB * 1024 = 4096 * 1024 = 4194304 / 32 = 131072
    Bitte beachten das dies nur mit bedacht eingesetzt werden sollte, ein zu geringer Wert macht sich in Performance-Einbußen bemerkbar!
  • Zum Schluss den Exchange Informationsspeicher neu starten

Der Umgang mit ADSI-Edit kann Riskant sein, im Zweifel einen Fachmann rannlassen. Die obige Anleitung ist ohne Gewähr

In der Standardeinstellung greift sich im Laufe der Zeit der SQL-Server allen Speicher den er kriegen kann, für den WSUS ist dies absolut nicht notwendig.

 

Folgendes Vorgehen:

  • SQL Server Management Studio mit Administrationsrechten starten
  • Als Servernamen \\.\pipe\mssql$microsoft##ssee\sql\query eingeben
  • Authentifizierung auf Windows-Authentifizierung stehen lassen
  • Die Eigenschaften des SQL-Servers im linken Baum öffnen und
    unter Arbeitsspeicher den Maximalen Serverarbeitsspeicher auf den gewünschten Wert einstellen (für wenige Clients reichen schon 512 MB).

Der SQL-Server sollte sofort nach dem übernehmen weniger Speicherverbrauch aufweisen.

Hierzu sind verschiedene Voraussetzungen nötig:

Client: mind. Windows Vista

Server: mind. Windows Server 2008 *

* Wenn Sie in einem Netzwerk keinen richtigen Server (z.B. Client-Betriebssystem als „kleinen Server“) einsetzen funktioniert das Szenario normalerweise ohne weiteres zutun da die Betriebssysteme Vista und Windows 7 automatisch den Indexdienst aktiviert haben und weitere Clients darauf zugreifen können.

 

Sollten Sie einen „richtigen“ Server einsetzen so ist hierfür die Rolle „Dateidienste“ und dessen Rollendienst „Windows-Suchdienst“ bzw. „Windows Search“ erforderlich, welche Sie über den Servermanager nachinstallieren können. Nach der Installation können Sie in der Systemsteuerung unter „Indizierungsoptionen“ die Suche nach belieben anpassen.
Für Dokumente die das Betriebssystem von Haus aus nicht kennt (z.b. pdf) müssen Sie zusätzlich einen iFilter installieren den Sie beim jeweiligen Hersteller finden.
Zu empfehlen ist die Funktion allerdings nur auf kleinen Servern mit „wenig“ Daten, der Server muss alle Dokumente die er findet Indizieren was bei einer großen Datenmenge sehr viel Zeit benötigt und auch den Server ziemlich belastet.

Für alle Benutzer:
C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Startmenü

Alternativ:
%ProgramData%\Microsoft\Windows\Startmenü

Für den aktuell angemeldeten Benutzer:
C:\Users\<benutzer>\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Startmenü
<benutzer> durch den eigenen Anmelde-Namen ersetzen!
Bsp. C:\Users\Max\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Startmenü

Alternativ:
%Appdata%\Microsoft\Windows\Startmenü